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Wort zum Wochenende 12.06.2020

Worauf bauen Sie?

In diesen Krisenwochen bricht vieles zusammen wie ein Kartenhaus. Was so sicher und selbstverständlich schien, ist gehörig ins Wanken geraten.

Das gilt im Blick auf das Weltbild. Plötzlich spüren wir auch die negativen Seiten der Globalisierung und der ungebremsten Reiselust. Das gilt auch im Blick auf den Lebensstil. Immer mehr, immer schneller, immer besser –plötzlich tun sich Grenzen auf. Die erzwungene Entschleunigung, eine Unterbrechung des Gewohnten, eingeschränkte Sozialkontakte, andere Arbeitsformen, ein neues Zusammenleben in der Familie mit neuen Herausforderungen – Das und Vieles mehr fordert und verunsichert. Wir alle merken und spüren, wie wir an Grenzen geraten. Viele Menschen fühlen sich gefordert und überfordert. Der Einsatz in der Politik, im Gesundheits- und Pflegebereich,  in der Forschung, in den Hilfsdiensten, in Kirchen und Geschäften, in Schulen, Ämtern und Behörden und vor allem auch in den Familien kostet den Betroffenen viel Kraft. Mut, Kreativität, ein wacher Blick auf die Situation von Mitmenschen  und viel Nächstenliebe ist nötig. Viele Menschen zeigen dies in dankenswerter Weise. Sie leben verantwortungsvoll. Sie stellen oft eigene Interessen zurück und sind bereit, zum Schutz der Schwächeren viel zu investieren. Sie haben, anders als die Egoisten, die nur ihren eigenen Vorteil und ihre persönlichen Interessen wahren wollen, die ganze Gesellschaft im Blick.

Auch wenn manche Lockerungen möglich sind: Die Krise ist nicht überstanden.

Nach wie vor machen  sich bei vielen Menschen Ratlosigkeit, Sorgen und massive Ängste breit. Viele bangen um ihre Gesundheit und die lieber Mitmenschen. Viele sorgen sich um ihren Betrieb und den Arbeitsplatz. Manche fürchten um die nackte Existenz.

Es stellt sich die Frage nach einem Fundament, das auch in stürmischen Zeiten und schweren Tagen trägt. Mir kommen Worte aus der Bergpredigt von Jesus in den Sinn. Er sagt: „Wer meine Worte hört und danach handelt, der ist klug. Man kann ihn mit einem Mann vergleichen, der sein Haus auf festen Grund baut. Wenn ein Wolkenbruch niedergeht, das Hochwasser steigt und der Sturm am Haus rüttelt, wird es trotzdem nicht einstürzen, weil es auf Felsengrund gebaut ist. Wer sich meine Worte nur anhört, aber nicht danach lebt, der ist so unvernünftig wie einer, der sein Haus auf Sand baut. Denn wenn ein Wolkenbruch kommt, die Flut das Land überschwemmt und der Sturm um das Haus tobt, wird es mit Krachen einstürzen“.

Ich wünsche Ihnen ein festes und tragfähiges Fundament für Ihr Leben.

Gehen Sie auch in schwierigen Zeiten und schweren Situationen Ihren Weg im Vertrauen auf Gott. Er lässt Sie nicht im Stich.

Michael Wehrwein, evangelischer Dekan i.R., Lohr am Main

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