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Wort zum Wochenende

Liebevolle Begegnungen

Sind sie auch Eltern, vielleicht sogar schon Großeltern?

Meine Frau und ich haben das große Glück eigener Kinder und auch eines Enkelkindes. Sicher, es war nicht immer leicht: Trotzphasen, Pubertät, Ablösung, Loslassen, … aber „Gott sei Dank!“ haben wir es gemeinsam geschafft eine liebevolle Verbindung aufrecht zu erhalten.

Ich sehe unserer Tochter und ihrem Mann zu, wie sie mit ihrem Kind umgehen, es anblicken. Da ist so große, vorbehaltlose Liebe im Blick, trotz durchwachter Nächte und beginnendem „Ich will nicht!“ Auch wir als Großeltern „schmelzen“ dahin, sind einfach nur „verliebt“.

Szenenwechsel – In der Schule stoßen wir auf das sogenannte Doppelgebot der Liebe. Es lautet in Kurzform: „Du sollst Gott über alles lieben und deinen Nächsten wie dich selbst.“

„Aber ich liebe doch meinen Papa und meine Mama!“ sagt eine Schülerin zu mir. „Natürlich!“, sage ich, „Ich liebe auch meine Frau, meine Kinder und mein Enkelkind.“ Wir kommen miteinander ins Gespräch, viele beteiligen sich und bringen eigene Erfahrungen ein. Mit der Zeit wird aber klar – menschliche Liebe kann scheitern. So schrecklich das ist, die Liebe zwischen Partner*innen kann zerbrechen, die Liebe zwischen Eltern und Kindern kann misslingen. Altersgemäß und mit Beispielen aus vergangenen Religionsstunden klären wir das Folgende.

Gottes Liebe zu uns ist „unkaputtbar“, wir können uns von ihm lossagen aber er behält uns liebevoll im Auge und steht bereit, wenn wir zurückkommen möchten. Denken wir nur an die biblische Geschichte vom „Verlorenen Sohn“ (Lk 15, 11-32), die nicht umsonst auch mit „Vom guten Vater“ überschrieben werden kann. Oder die Worte: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.“ (Jes 66,13) – liebevoll und voller Hingabe.

Wie wundervoll, wenn man diese Bilder und Gefühle in sich aufsteigen lassen kann: Bedingungslose Liebe, liebevolle und zärtliche Umarmungen, sich vertrauensvoll in die Arme von Mutter oder Vater werfen, Trost der einfach guttut!

Und was ist, wenn jemand das nicht erleben konnte? Die Bibel ist voll von Worten in welchen uns Gottes Liebe gezeigt wird. Begeben Sie sich auf Entdeckungsreise – Gott streckt Ihnen die Arme entgegen – „Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“ (Ps 139,5).

Ich denke an meine Kinder und mein Enkelkind und die Liebe zu ihnen. Wenn wir Menschen schon so große Liebe empfinden können – wie ist das dann erst bei Gott?

Ich wünsche Ihnen viele liebevolle Begegnungen!

Uwe Schlosser

Dipl. Religionspädagoge (FH)

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